Wasserschaden im Altbau – Fall für einen Installateur

Wasserschaden im Altbau – Fall für einen Installateur

Seit ungefähr einem Jahr wohnten wir in einem Altbau Haus am Stadtrand bis uns ein Wasserschaden zu schaffen machte. Wir waren in diesem geräumigen Haus sehr glücklich, doch irgendwann stellten wir einen modrigen Geruch im Keller fest und als wir uns auf die Suche machten bemerkten wir, das Feuchtigkeit aus der Wand austritt. Natürlich vermuteten wir direkt eine leckende Wasserleitung.

Also gleich den Hauptwasserhahn zugedreht und die Versicherung angerufen. Nach einer kurzen Diskussion mit dem Makler stellte sich heraus, dass wir einen Kostenvoranschlag des Installateurs bei der Versicherung einreichen müssen.

Da wir keine Lust hatten, ständig den Hauptwasserhahn aufzudrehen, wenn wir Wasser benötigen haben wir auch gleich einen Installateur gerufen. Das ganze ging zum Glück relativ schnell und ich konnte den Kostenvoranschlag zügig bei der Versicherung einreichen. Doch dann hieß es warten. Letztendlich ließ die Antwort fast zwei Wochen auf sich warten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit meldete sich dann die Versicherung mit einer um 30 % gekürzten Rechnung. Das war natürlich erst einmal ärgerlich. Logischerweise will der Installateur nicht für diesen Preis arbeiten und seine Kollegen auch nicht. Auch würden wir die Kosten natürlich ungern selbst übernehmen.

Mittlerweile ist auch das Leck im Keller größer geworden und es tritt viel mehr Wasser aus als vorher. In einem kleinen Teil des Kellers steht bereits das Wasser und wir trauen uns schon gar nicht mehr den Hauptwasserhahn zu öffnen. Wir überlegen den Installateur selbst zu beauftragen damit sich die Schäden in Grenzen halten. Wir stellen uns natürlich ein paar Fragen.

  • Warum hat die Versicherung die Rechnung gekürzt?
  • Können wir den Installateur selbst beauftragen und dann die Versicherung in Regress nehmen?